Losung

für den 19.01.2019

Der HERR Zebaoth hat's beschlossen - wer will's wehren? Und seine Hand ist ausgereckt - wer will sie wenden?

Jesaja 14,27

mehr
Termine
Termine

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Termine.

mehr
Bethesda
Kirche in WDR 2; 19.01.2019; Heinz-Bernd Meurer

mehr
Service

Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, und Pfarrer Martin Winterberg, Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, und Pfarrer Martin Winterberg, Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg

Neue bargeldlose Spendenmöglichkeiten

Spenden wird digital

Der neue mobile Kollektenkorb und ein stationäres Spendenterminal ermöglichen kontaktlose Spenden per Bankkarte in Kirchen und Gottesdiensten. Die Bank für Kirche und Diakonie präsentiert die Geräte in der Salvatorkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg.

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) zeigt in der Salvatorkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zwei Geräte, um bequem und ohne passendes Bargeld schnell per Bank- oder Kreditkarte zu spenden. Das stationäre Spendenterminal ist am Kirchenausgang fest installiert, der neue digitale Kollektenkorb ist mobil und kann während des Gottesdienstes durch die Reihen gehen, er nimmt Bargeld und Spenden per Bank- und Kreditkarte oder sogar Smartphone entgegen. Die Eingabe einer PIN ist entbehrlich. So ist gewährleistet, dass der Prozess schnell abläuft und die Liturgie nicht gestört wird.

Sowohl der digitale Kollektenkorb als auch das Spendenterminal sind mit einem Display ausgestattet, das sechs verschiedene Beträge anbietet. Der Spender oder die Spenderin wählen lediglich den Wunschbetrag per Klick aus und hält seine Bank- oder Kreditkarte vor das Gerät. Die Spende wird anschließend auf dem Kontoauszug dokumentiert und kann bei der Steuererklärung angegeben werden. Die Kirche erhält - wie bei einem Bargeld-Obolus - keine weiteren Informationen über die Spendenden, aus Sicht der Kirchengemeinde bleibt anonym, wer gespendet hat.

Eckhard Wilms, Experte für Zahlungsverkehr bei der KD-Bank erläutert: "Voraussetzung für den digitalen Kollektenkorb ist ein stabiles WLAN in der Kirche. Die Bank- oder Kreditkarte oder das Smartphone der Spendenden müssen mit der so genannten NFC-Technologie ausgestattet sein. Diese Nahfeldkommunikation mit dem Wellensymbol kennen viele schon vom Einkaufen, wo kontaktlos und bis 25 Euro auch ohne PIN-Eingabe gezahlt werden kann. Genauso funktionieren die Geräte in der Kirche."

Pfarrer Martin Winterberg von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg sagt: "Erste Nachfragen nach digitalen Spendenmöglichkeiten für unsere Kirche hatten wir bereits, besonders von jüngeren Gästen, z.B. bei einer Tauffeier. Ich bin davon überzeugt, dass sich dieser Trend verstärken wird. Deshalb wollen wir zukünftig unseren Gemeindemitgliedern und Besucherinnen und Besuchern parallel anbieten, bar und bargeldlos zu spenden. Am kommenden Sonntag soll der digitale Kollektenkorb im Gottesdienst um 10 Uhr sein Debüt geben. Wir sind gespannt auf die Meinung der Gottesdienstgemeinde."

Der Einsatz des digitalen Kollektenkorbs in Duisburg ist der Auftakt zu einer Pilot- und Testphase, an der sich weitere Kirchengemeinden und auch der Evangelische Kirchentag 2019  in Dortmund vom 19.- 23. Juni 2019 beteiligen werden.

Landeskirchenrat Henning Boecker, stellvertretender Leiter der Abteilung 5  Finanzen und Diakonie im Landeskirchenamt, erklärt zum Pilotprojekt: "Wir arbeiten innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland in einer Arbeitsgruppe mit, die die weitere Resonanz und Entwicklung dieser Technologie mit Interesse verfolgt und begleitet."

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / rpr / 17.01.2019



© 2019, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.


© 2019, Evangelisch in Urdenbach
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung